Die Externsteine

sind heute ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus allen Himmelsrichtungen und aller Altersgruppen. Nach wie vor üben die Steine eine Faszination und einen Reiz aus, der nicht in Worten zu beschreiben ist. Neben den allgemeinen touristischen Informationen gibt es auch noch die feinstoffliche Informationsebene, die für mich von großer Bedeutung ist.

Auf dieser feinstofflichen Ebene erkenne ich, dass an diesem Ort nicht nur ein besonderer  Kreuzungspunkt von horizontalen Kraftlinien vorhanden ist sondern gleichzeitig ein vertikaler Kreuzungspunkt besteht. An dieser Stelle ist der Himmel offen, hier gibt es ein Dimensionstor, um mit den Hierarchien der geistigen Welt in Kontakt zu treten. Die feinstoffliche Heilkraft dieses Ortes lässt Heilung geschehen für die Seele, den Geist und das Herz.

Das ursprüngliche germanische Volk ist sich dessen bewusst gewesen und hat diesen Ort als ihren höchsten heiligen Kultplatz geehrt, gepflegt  und geachtet. Hier wurde der Kontakt mit den Göttern hergestellt, um Rat ein zu holen, Einweihungen vorzunehmen, Jahresfeste zu zelebrieren. Für die alten Germanen war es selbstverständlich, in Einheit mit der sie umgebenden Natur und den zuständigen Göttern zu leben.

Ihr höchstes Symbol für den Kontakt mit ihren Göttern nannten sie die IRMINSUL, den Weltenbaum. An verschiedenen Stellen in ihrem Reich, natürlich auch an den Externsteinen, hatten sie große Bäume und besondere  Plätze für die Installation dieses Symboles gewählt. Dort wurden Versammlungen abgehalten, Recht gesprochen, Eheversprechen gegeben und Taufen vollzogen, im Einklang mit ihren Göttern.

Als Karl der Große sich um 750 n. Ch. aufmachte, die Germanen mit dem Schwert zu christianisieren, hat er sich bewusst auf die Zerstörung dieser lebendigen Symbole konzentriert. In den folgenden 30 Jahren hat er all seine Kräfte eingesetzt, um diese Zerstörung auf allen Bewusstseinsebenen zu manifestieren. Damit wurde die germanische Volksseele zutiefst gestört und erschüttert. Das einheitliche Verhältnis der Menschen zu der sie umgebenden Natur und mit ihren zuständigen Göttern konnte nicht wieder hergestellt werden. In der heutigen Zeit würde so etwas als Völkermord bezeichnet.

Die römisch-katholische Kirche übernahm viele der ehemals heidnischen Bräuche. Sie

errichtete Klöster und Kapellen an den heiligen Plätzen, ohne im Kontakt zu sein mit dem einheitlichen Bewusstsein, das den Germanen zu Eigen war.

Während der NS-Zeit erfuhr das germanische Kulturgut einen weiteren Missbrauch, der bis in die heutige Zeit zu einer weiteren Entfremdung der Deutschen von ihren germanischen Wurzeln geführt hat. Die Rückkehr zu diesen Wurzeln war im Herzen der germanischen Menschen immer latent vorhanden.

Viele moderne Menschen suchen nach diesen Wurzeln und Antworten auf ihre existentiellen Fragen bei amerikanischen Indianern, im Hinduismus oder im Buddhismus. Sie pilgern nach Stonehenge, Tibet oder zu den Pyramiden, obwohl ihnen diese geistigen Ausrichtungen nicht vertraut sind.

Im Kontakt mit ihren germanischen Wurzeln, die bisher leider verschüttet gewesen sind, erhalten sie die Antworten auf ihre existentiellen Fragen.   Im heutigen Zeitenwandel öffnet sich der Zugang zu diesen inneren Wurzeln. Es ist jetzt an der Zeit, wieder in Kontakt zu treten mit dem verborgenen Wissen unserer Altvorderen, unseren Ahnen und unserer inneren Weisheit über die kosmischen Zusammenhänge des Lebens und den Geheimnissen der Natur.

Einige Menschen haben den Zugang zu ihren Wurzeln bereits gefunden. Sie wirken entsprechend ihrer ursprünglichen Aufgabe als Heiler/Heilerin, Heilkundige, Geomanten, Kartenlegerin, Lebensberater/in usw. Der wirkende Zeitgeist weist diesen „Erwachten“ den Titel Esoteriker zu, was sicherlich den Tatsachen entspricht, vielerorts aber eher als ein negativer Aspekt angesehen wird. Es ist jetzt an der Zeit diesen „Erwachten“ den Respekt entgegen zu bringen, der ihnen gebührt, denn sie tragen bereits dazu bei, die germanische Volksseele von Zerrüttung und Zerstörung zu befreien. In jedem Volk sind diese hilfsbereiten Seelen zugegen, mit ihren Einsatz tragen sie erheblich zum Wohle des Ganzen bei, jede/r an seinem Platz.

Bei den aktuellen politischen Parteien lassen sich die germanischen Spuren nicht verheimlichen, ebenso wenig wie bei den derzeitigen Unterhaltungsspielen; seien es jetzt Ritterspiele in mittelalterlichen Bezügen oder Rollenspiele, die von unseren Jugendlichen am Computer  oder live in Gruppen gespielt werden.

Hiermit lade ich alle Interessierten dazu ein, mit mir zusammen diese verschütteten germanischen Wurzeln auszugraben, um darüber einen erneuerten Zugang zu einem lebenswerten Leben in einer licht- und liebevollen Gemeinschaft zu kreieren.